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Carbo-Angst – Macht die Kartoffel dick?

Viele Menschen meiden die Kartoffel aus Angst vor deren Kohlenhydratanteil. Sie fürchten die darin enthaltene Stärke und eine damit verbundene Insulinausschüttung.

Doch, aufgepasst: Kartoffeln und andere komplexe Kohlenhydrate enthalten resistente Stärke. Interessanterweise wird Bohnen, die ebenfalls resistente Stärke enthalten, in einem Artikel eine Art Bauchfett bekämpfende Eigenschaft zugewiesen.

Resistente Stärke enthalten, wie erwähnt, aber auch Kartoffeln und z.B. Bananen. Was ist resistente Stärke? Sie wird nicht wie viele andere Kohlenhydrate zu Glucose umgewandelt. Resistente Stärke passiert den Körper unverdaut und agiert wie Ballaststoffe.

Resistente Stärke hält den Menschen fit und macht ihn nicht fett. Komplexe Kohlenhydrate wie z.B. Kartoffeln oder Bohnen sind sehr gesund und nährstoffreich. Doch, Vorsicht: Halten Sie sich von weiterverarbeiteten Versionen dieser Lebensmittel fern: Chips und Co.! Diese weiterverarbeiteten Produkte enthalten nicht mehr die Nährstoffe naturbelassener Erzeugnisse.

Unser Tipp: Kartoffel-Angst ist unbegründet. Nebenbei sind sie reich an Kalium. Kalium ist ein wichtiger Mineralstoff. Er unterstützt u.a. das Gleichgewicht des Wasserhaushaltes in unserem Körper und reguliert den Blutdruck.

Quelle: gve ev

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LowCarb als Anti-Krebsernährung?

während die gesunde Zelle vorzugsweise ihre Energie aus den Nährstoffen Eiweiß und Fett gewinnt, ist die Krebszelle rein auf die Versorgung von Zucker (Kohlenhydrate) angewiesen.

Die Energiekraftwerke der Zelle werden in der Fachsprache als Mitochondrien bezeichnet. Durch »Verbrennung« versorgen diese die gesunde Zelle mit Energie.

Der Biologe und Nobelpreisträger Otto Heinrich Warburg (1883-1970) stellte bereits im Jahr 1924 bei seinen Forschungen fest, dass die Krebszelle von »Verbrennung« (unter Zufuhr von Sauerstoff) auf »Vergärung« (ohne Sauerstoff) umschaltet. Dieser Vergärungsprozess hat zur Folge, dass Milchsäure produziert wird, welche aus dem Zellkern austritt und sich wie ein Schutzmantel um die Zelle legt. Dieser Säureschutzmantel schützt die Zelle nicht nur vor äußeren Einflüssen, sondern zerstört auch gesundes, umliegendes Gewebe und gibt so dem Krebsgeschwür die Möglichkeit sich im Körper auszubreiten. Der Krebs streut, Metastasen entstehen. Das Verheerende an diesem Umstand ist, dass dieser Säureschutzmantel die Zelle nicht nur für unser Immunsystem unangreifbar, sondern häufig auch resistent gegen Strahlen- oder Chemotherapie, macht.

Die Krebszelle hat einen 20-30% höheren Energiebedarf gegenüber der gesunden Zelle und da der Vergärungsprozess ausschließlich auf Zucker angewiesen ist, werden die Nährstoffe Eiweiß und Fett für sie unbrauchbar. Versucht nun der Krebspatient seinem Gewichtsverlust entgegen zu wirken und isst größere Mengen an Kohlenhydraten, schafft er unbewusst optimale Voraussetzungen für die Mutation.

Der Krebsforscher und Bestsellerautor Dr. Johannes Coy empfiehlt daher seinen Krebspatienten täglich maximal ein Gramm Kohlenhydrate je Kilogramm Körpergewicht (Bsp.: 75kg Körpergewicht = 75g Kohlenhydrate) zu verzehren. Durch die verminderte Kohlenhydratzufuhr wird der Krebszelle wichtige Energie entzogen und so besteht die Chance sie förmlich »aushungern« zu lassen, bzw. sie wieder angreifbar für Immunsystem, Strahlen- oder Chemotherapie zu machen. Darüber hinaus empfiehlt der Wissenschaftler Sport zu treiben, um so zum einen vermehrt Kohlenhydrate zu verbrauchen und zum anderen den Körper mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen, denn Sauerstoff ist einer der größten Feinde des Krebses.

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Eiweiß (Protein)
Eiweiße, auch Proteine genannt, sind organische Verbindungen, die aus Aminosäuren aufgebaut sind. Der Körper braucht diese Aminosäuren als Grundnährstoff für den Baustoffwechsel (Anabolismus), um körpereigene Eiweiße aufzubauen. Der menschliche Körper besteht zu einem hohen Anteil aus Protein. Das feste Körpergewebe (Muskulatur, Sehnen, Bänder etc.) des Menschen besteht zu drei Vierteln aus Eiweiß. Protein ist eine Kette von hunderten Aminosäuren, die bei der Verdauung durch Enzyme aufgeschlossen werden. Insgesamt unterscheidet man 20 dieser Aminosäuren, von denen zwölf vom Körper selbst in hinreichender Menge gebildet werden können und acht nicht. Diese acht essenziellen Aminosäuren müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Um körpereigenes Eiweiß, z.B. die kontrahierenden Proteine der Muskeln, aufbauen zu können, ist eine tägliche Zufuhr dieser essenziellen Aminosäuren durch die Nahrung lebenswichtig!
Durch die präzise Aneinanderreihung der Aminosäuren kann der menschliche Körper etwa 50.000 verschiedene Proteine schaffen, unter anderem auch wichtige Hormone. Eiweiß hat im Stoffwechsel verschiedene Funktionen:



- Baustoff des Körpers besonders für den Aufbau von Muskel- und Stützgewebe;
- Baustein von Enzymen und Hormonen. Sie besitzen damit eine vielfältige Regelfunktion körperinterner   Prozesse;
- sekundärer Energielieferant.

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Zucker ist gut für´s Gehirn – oder doch nicht?


Zucker ist gut für das Gehirn! Das lernt man doch schon in der Grundschule. Wer geistig fit sein möchte, der sollte schon morgens den Treibstoff für´s Oberstübchen tanken, am besten in Form von Müsli, Cornflakes oder Marmeladenbrot. Dazu trinken die Kids Kakao und die Erwachsenen greifen zum gesunden Orangensaft. So kann das Gehirn auf Hochtouren laufen! Schön wär´s! Wer zuckerreich frühstückt und auch sonst den Tag kohlenhydratlastig mit Brot, Nudeln, Pommes, Pizza und Co bestreitet, setzt sich nach neuesten Studienergebnissen einem erhöhten Risiko aus vergesslicher und geistig unfitter zu werden!

Besonders hart trifft es Übergewichtige mit Bauchfettansatz und Diabetiker. Sie haben aufgrund ihrer Stoffwechselsituation ein ohnehin erhöhtes Risiko dement zu werden. Die Schlüsselrolle scheint hierbei die Insulinresistenz und die damit einhergehende verschlechterte Kohlenhydratverwertung zu spielen. Aber man muss gewiss nicht erst zum Diabetiker werden, um sein Gehirn mit Zucker zu schädigen. In einer Studie an gesunden Menschen im Alter zwischen 60-64 Jahren konnten Forscher einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Blutzuckerkonzentration und der Schädigung von wichtigen Gehirnarealen aufzeigen. Diese waren schon bei Blutzuckerwerten im Grenzbereich messbar negativ verändert. Wer also etwas für seine Gehirngesundheit tun möchte, sollte normale Blutzuckerwerte anstreben. Das bedeutet: weniger Kohlenhydrate essen und mehr bewegen!

Mit Vorsicht sollten Sie zudem Gerichte genießen, die viele Kohlenhydrate und Fett enthalten. Klassische Vertreter sind Pommes, Croissants, Pizza, Nudeln in Sahnesoße, Käsebaguettes oder Schokolade. Das ist klassisches Industrie-Essen, das wir auch als ungesunde westliche Ernährung bezeichnen. Hätte die Natur solche Fett-Kohlenhydrat-Bomben als gesund befunden, würden wir heute statt Äpfel Croissants von den Bäumen pflücken. Und wie soll´s auch anders sein: was unserer Natur widerstrebt wird abgelehnt, aber nicht folgenlos. Eine solche unnatürliche Ernährung bringt oxidativen Stress in unsere Zellen, was zu neuronalen Schädigungen und somit zum Erinnerungsverlust und eingeschränktem Denkvermögen führen kann.

Fett mit Kohlenhydraten zu verspeisen ist also ein „No-Go“. Aber wie natürlich und gesund ist das Essen von Fett allein oder in Kombination mit Eiweiß? Diese Ernährung ist defintiv artgerechter, was sich positiv auf das Oberstübchen auswirkt. Immer mehr Studien zeigen, dass zur Förderung der Gehirngesundheit und zur Prävention von Alzheimer, eine fett- und eiweißbetonte Ernährung, mit sehr stark reduziertem Kohlenhydratanteil besser für das Gehirn ist.

Durch diese Ernährungsweise bildet der Körper Ketone, das sind Abbauprodukte der Fette, die unser Oberhaupt als Energiequelle heranzieht. Ketone wiederum korrelieren positiv mit der Erinnerungsfähigkeit. In einer Studie konnten ältere Menschen, die bereits an einer leichten Beeinträchtigung ihres Erinnerungsvermögens litten, durch eine ketogene, also sehr kohlenhydratarme, fettreiche Kost, schon innerhalb von 6 Wochen ihr Erinnerungsvermögen deutlich verbessern. In diesem Sinne: Essen Sie mehr Fett, weniger Kohlenhydrate und Sie bleiben geistig fit!

Autor: Franca Mangiameli

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WASSER – das Lebenselixier

Was denken Sie, wie lange würde es Ihnen Ihr Körper gestatten, dass Sie ihm keine feste Nahrung zuführen? Nach wie vielen Tagen würde Ihr Organismus versagen, seine Arbeit einstellen und Sie sterben?

Wissenschaftler erachten eine Überlebenschance von 50 bis 80 Tagen als realistisch, vorausgesetzt, Ihr Körper bekommt ausreichend WASSER. Doch auch diese Einschätzungen sind sehr wage und abhängig von Faktoren, wie körperlicher Verfassung, Geschlecht und Körperfettanteil. Menschen mit einem höheren Fettanteil haben eine größere Überlebenschance. Kein Wunder, denn dafür hat Mutter Natur ja die Fettreserven auch erfunden.

Und was denken Sie, wie lange würden Sie überleben, wenn Sie Ihrem Körper kein WASSER zuführen würden? Wann würde Ihr Organismus in diesem Fall seinen Dienst quittieren?

Auch hier spielen wieder Faktoren, wie Umgebungstemperatur, körperliche Aktivität, Alter und Gesundheitszustand eine fundamentale Rolle. Bereits der Verlust von 1-2% Flüssigkeit durch Schwitzen, hat einen Anstieg Ihrer Körpertemperatur zur Folge. Ihr Blut wird dicker, dadurch muss Ihr Herz mehr leisten und Ihre Herzfrequenz steigt. 3-4% vermindern Ihre Leistungsfähigkeit und Ausdauer um bis zu 20%. 5-6% Flüssigkeitsverlust führen zu Kraftlosigkeit und Krämpfen. Und über 8% können bereits Lebensgefahr bedeuten. Wenn akuter Flüssigkeitsmangel besteht, können Ihre Nieren nicht mehr richtig arbeiten und Ihre »Körpergifte« nicht mehr ausscheiden. Dies hätte zur Folge, dass Sie innerlich vergiften und an multiplem Organversagen sterben würden. Und dies bereits innerhalb kürzester Zeit. Es gibt Menschen, die nach nur einem Tag ohne Wasser in der Wüste »verdurstet« sind, während Schiffsbrüchige bei winterlichen Temperaturen bis zu 10 Tagen überlebten.

Eines wird bei diesem Vergleich deutlich: WASSER ist für Ihren Körper von größter Bedeutung und »elementarer« als feste Nahrung. Wenn Sie eine Frau sind, sollte Ihr Körperwasserwert bei 50-55% und wenn Sie ein Mann sind, bei 60-65% liegen.

WASSER spielt bei vielen Abläufen in Ihrem Körper eine sehr wichtige Rolle. Es reguliert zum Beispiel Ihre Körpertemperatur, dient als Transportmittel von Sauerstoff und Nährstoffen im Blut und ist für den Abtransport von Stoffwechselendprodukten und Giften über Stuhl und Urin verantwortlich.
WASSER steuert Ihre körpereigene Thermoregulierung

Ist Ihr Körperwasserhaushalt dauerhaft zu niedrig, führt dies häufig zu kalten Händen und Füßen. Kommt Ihnen dies bekannt vor? Dann sollten Sie mehr WASSER trinken.
WASSER beeinflusst in besonderem Maße Ihre Verdauung

Trinken Sie zu wenig, kann dies zu Verdauungs- und Stuhlproblemen führen. Übrigens leben wir im Zeitalter der Verstopfung, es ist allerdings ein Tabuthema und niemand redet darüber. Deshalb laufen viele betroffene Menschen auch direkt in die Apotheke und besorgen sich Abführmittel. Dabei wären sie bestens beraten, wenn sie mehr WASSER trinken würden.
WASSER hilft bei der Gewichtsreduktion

Egal welches Nahrungsmittel Sie zu sich nehmen, neben Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen nehmen Sie auch, ohne, dass Sie es wollen, Giftstoffe auf. Diese Giftstoffe sowie weitere Stoffwechselendprodukte müssen aus Ihrem Körper abtransportiert werden. Und diese Aufgabe übernehmen Ihre Nieren. Bekommen Ihre Nieren allerdings nicht ausreichend Flüssigkeit, können sie ihre Arbeit nicht verrichten und sie rekrutieren einen »Hilfsarbeiter«: Ihre Leber. Da allerdings eine der Hauptaufgaben Ihrer Leber der Fettstoffwechsel ist, bleibt dieser dann auf der Strecke, sobald sie den Nieren beim entgiften Ihres Körpers helfen muss.

Deshalb mein Tipp: Trinken Sie mindestens 30-40 ml WASSER je Kilogramm Körpergewicht und Tag als Grundversorgung. Und rechnen Sie pro Stunde Sport oder körperlicher Aktivität im Beruf jeweils nochmals 10-15 ml je Kilogramm Körpergewicht und Stunde hinzu. Achten Sie zudem auf Ihre Urinfärbung. Je heller Ihr Urin, desto besser.

Und noch etwas: Es ist erwiesen, dass das Durstgefühl im Laufe der Jahre nachlässt und im Seniorenalter fast nicht mehr vorhanden ist. Während Kinder noch ständig: »Durst, Durst!« äußern, müssen alte Menschen in Seniorenheimen unter Aufsicht Flüssigkeit zu sich nehmen, um nicht innerlich auszutrocknen. Und noch viel erschreckender ist, dass das Hungergefühl häufig mit dem Durstgefühl verwechselt wird. Bedeutet, Sie bekommen Hunger, obwohl Sie Durst haben. Eventuell kennen Sie diese Tage, an denen Sie ständig Hunger haben? Überprüfen Sie doch dann einmal für sich, ob Sie bereits genügend getrunken haben? Unter Umständen genügt es, dass Sie ein großes Glas WASSER trinken und Ihr Hungergefühl verschwindet.

In diesem Sinne: »Prost« und bleiben Sie gesund!

Zum Autor: Boris Schwarz ist mehrfacher Marathon- und Ironman-Finisher, Speaker, Buchautor.